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Buchungssätze einfach erklärt – Soll an Haben verstehen

Buchungssätze sind die Grundlage von Rechnungswesen. Wer sie einmal wirklich verstanden hat, tut sich bei Bilanz, Abschreibung und Kostenrechnung viel leichter. Hier lernst du die Logik dahinter, mit Beispielen nach dem österreichischen Kontenrahmen.
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Warum Auswendiglernen nicht funktioniert
Viele lernen Buchungssätze wie Vokabeln. Das geht gut, bis ein Geschäftsfall kommt, der anders formuliert ist. Wer stattdessen versteht, welches Konto mehr wird und welches weniger, kann jeden Fall selbst herleiten.
So lernst du Buchungssätze mit GradeUp
Jeder Geschäftsfall Schritt für Schritt im Video erklärt. Musteraufgaben mit vollständigen Lösungswegen. Übungs-PDFs für Tests und Schularbeiten.
Rechnungswesen Oberstufe – Videokurs von GradeUp

Das sagen ehemalige KursteilnehmerInnen

Lois Stöger
Maturantin
Mona Schnabel
Maturantin

Wie bildet man einen Buchungssatz?

Ein Buchungssatz sagt, auf welchem Konto im Soll und auf welchem im Haben gebucht wird. Die Form ist immer gleich: Soll an Haben. Die Beträge auf beiden Seiten müssen gleich groß sein. So gehst du bei jedem Geschäftsfall vor: Welche Konten sind betroffen? Welche Kontenart ist das jeweils? Wird das Konto mehr oder weniger? Daraus ergibt sich, was im Soll und was im Haben steht. Beispiel 1: Du kaufst Handelswaren um 600 Euro inklusive 20 % Umsatzsteuer auf Ziel. Gebucht wird 5010 Handelswareneinsatz 500 und 2500 Vorsteuer 100 an 3300 Lieferverbindlichkeiten 600. Beispiel 2: Du verkaufst Handelswaren um 1.200 Euro inklusive 20 % Umsatzsteuer bar. Gebucht wird 2700 Kassa 1.200 an 4000 Handelswarenerlöse 1.000 und 3500 Umsatzsteuer 200. Alle Geschäftsfälle vom I. bis zum V. Jahrgang lernst du im Kurs Rechnungswesen Oberstufe und im Rechnungswesen Maturafokus. Mehr dazu auch auf der Seite Rechnungswesen Nachhilfe.

Die vier Kontenarten und ihre Buchungsregeln

Computermonitor zeigt eine Lernplattform mit dem Videokurs „Dein Fahrplan zur Englisch-Kür“ und seitlicher Playlist.
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Aktive Bestandskonten (z. B. Kassa, Bank): Zugänge im Soll, Abgänge im Haben
Passive Bestandskonten (z. B. Lieferverbindlichkeiten): Zugänge im Haben, Abgänge im Soll
Aufwandskonten (z. B. Handelswareneinsatz, Miete): werden im Soll gebucht
Ertragskonten (z. B. Handelswarenerlöse): werden im Haben gebucht

Einfacher oder zusammengesetzter Buchungssatz?

Ein lila Kreis zentriert auf schwarzem Hintergrund.
Einfacher Buchungssatz: ein Konto im Soll, ein Konto im Haben. Beispiel: Barabhebung von der Bank, 2700 Kassa an 2800 Bank.
Zusammengesetzter Buchungssatz: mehrere Konten auf einer Seite, zum Beispiel sobald Vorsteuer oder Umsatzsteuer dazukommt.

Häufige Fragen zu Buchungssätzen

Was bedeutet Soll an Haben?
Woran erkenne ich, ob ein Konto aktiv oder passiv ist?
Wann buche ich Vorsteuer und wann Umsatzsteuer?
Wie übe ich Buchungssätze am besten?
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