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Kostenrechnung einfach erklärt – von den Kostenarten bis zum Deckungsbeitrag

Die Kostenrechnung beantwortet eine einfache Frage: Was kostet ein Produkt wirklich, und ab wann verdient das Unternehmen damit Geld? Hier lernst du die drei Stufen der Kostenrechnung und den Deckungsbeitrag, mit einem Rechenbeispiel.
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Warum Kostenrechnung vielen schwerfällt
In der Buchhaltung gibt es klare Regeln und Kontonummern. In der Kostenrechnung musst du dagegen überlegen: Welche Kosten gehören zum Produkt, welche zum ganzen Betrieb, welche fallen immer an? Wer diese Unterscheidungen versteht, hat den Großteil geschafft.
So lernst du Kostenrechnung mit GradeUp
Jede Stufe der Kostenrechnung Schritt für Schritt im Video erklärt. Kalkulation und Deckungsbeitrag an durchgerechneten Beispielen. Musteraufgaben mit vollständigen Lösungswegen.
Rechnungswesen Oberstufe – Videokurs von GradeUp

Das sagen ehemalige KursteilnehmerInnen

Lois Stöger
Maturantin
Mona Schnabel
Maturantin

Wie funktioniert die Kostenrechnung?

Die Kostenrechnung läuft in drei Stufen ab. Jede beantwortet eine eigene Frage. Kostenartenrechnung: Welche Kosten sind angefallen? Hier werden die Aufwände aus der Buchhaltung in Kosten übergeleitet und nach Arten geordnet, etwa Materialkosten, Personalkosten und Abschreibungen. Kostenstellenrechnung: Wo sind die Kosten angefallen? Kosten, die sich keinem einzelnen Produkt zuordnen lassen, werden auf Bereiche des Betriebs verteilt, zum Beispiel Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb. Kostenträgerrechnung: Wofür sind die Kosten angefallen? Hier wird berechnet, was ein einzelnes Produkt oder ein Auftrag kostet. Das ist die Kalkulation. Beispiel zum Deckungsbeitrag: Ein Produkt wird um 50 Euro verkauft, die variablen Kosten betragen 30 Euro pro Stück. Der Deckungsbeitrag ist 20 Euro pro Stück. Bei Fixkosten von 10.000 Euro braucht das Unternehmen 500 verkaufte Stück, um alle Kosten zu decken. Das ist der Break-even-Point. Die Kostenrechnung lernst du im Kurs Rechnungswesen Oberstufe und im Rechnungswesen Maturafokus. Die Grundlagen dazu findest du bei den Buchungssätzen und der Bilanz.

Die wichtigsten Begriffe der Kostenrechnung

Computermonitor zeigt eine Lernplattform mit dem Videokurs „Dein Fahrplan zur Englisch-Kür“ und seitlicher Playlist.
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Einzelkosten: lassen sich einem Produkt direkt zurechnen, zum Beispiel Fertigungsmaterial
Gemeinkosten: fallen für mehrere Produkte gemeinsam an, zum Beispiel Miete oder Verwaltung
Fixe Kosten: bleiben gleich, egal wie viel produziert wird
Variable Kosten: steigen und fallen mit der produzierten Menge

Vollkostenrechnung oder Teilkostenrechnung?

Ein lila Kreis zentriert auf schwarzem Hintergrund.
Die Vollkostenrechnung verteilt alle Kosten auf die Produkte, auch die fixen. Sie zeigt, was ein Produkt insgesamt kostet.
Die Teilkostenrechnung rechnet den Produkten nur die variablen Kosten zu. Sie zeigt mit dem Deckungsbeitrag, was ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Häufige Fragen zur Kostenrechnung

Was ist der Unterschied zwischen Aufwand und Kosten?
Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?
Was ist der Break-even-Point?
Was ist der Unterschied zwischen Einzelkosten und variablen Kosten?
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